Hey, Kopf frei für Turnen – Entdecke deine Stärke!
Manchmal frage ich mich, warum das Thema Turn-Mindset eigentlich so oft unnötig verkompliziert wurde. Früher schien alles direkter, heute wird viel geredet, wenig verstanden. Und doch: Wer einmal erlebt hat, wie kleine Verschiebungen in der eigenen Einstellung plötzlich Bewegungen erleichtern—der weiß, da steckt mehr dahinter. Unsere Sicht auf den Turngeist ist nicht spektakulär neu, aber ehrlich. Es geht nicht um perfekte Kontrolle, sondern um eine Fähigkeit, die selten ehrlich benannt wird: Bewusstes Umgehen mit Unsicherheiten, auch wenn’s unangenehm wird. Wer das einmal durchschaut, sieht Turnen mit anderen Augen.
Ganz am Anfang geht’s meist um einfache Denkweisen wie Selbstvertrauen oder das berühmte „Reset-Knöpfchen“ nach Fehlern. Aber dann steht man plötzlich vor ganz anderen Fragen: Wie reagiert man, wenn jemand aus dem Team einen schlechten Tag hat? In meiner Erfahrung wird genau bei solchen Momenten klar, wer wirklich zuhört und mitdenkt. Einmal saß ich neben einer Turnerin, die vor lauter Aufregung ihr Haargummi zerkaute—so etwas bleibt hängen, auch wenn’s nicht im Lehrbuch steht. Der Kurs verliert sich nie in zu vielen Regeln, sondern fordert ständig heraus: Was machst du, wenn du beim zweiten Überschlag im Kopf schon an den Ausgang denkst? Hier geht’s nicht um perfekte Abläufe, sondern um die Fähigkeit, Unsicherheiten auszuhalten. Und ehrlich, manchmal bleibt eine Frage einfach im Raum stehen, ohne sofortige Antwort.